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Unlösbar

26. April 2008

Noch bauscht der Himmel sich um uns. Vielleicht
sind wir soweit. Uns bleibt kein Irrweg mehr,
kein Fehler, den wir nicht begangen, der
uns jetzt noch übertrifft. Das Schicksal gleicht

dem Fallwind, der die Äolsharfe streicht.
Vergib mir, was ich ohne dich nicht wär;
nicht ganz, auch nicht Fragment – so ungefähr.
Wir sind verzahnt, in uns vernarbt. Bald weicht

das Zaudern und Gewissheit steigt empor:
Der Regentanz, im Park, der erste Kuss,
der uns so unbedingt zusammenband.

Und sieh: Der Himmel sternt sich überm Fluss.
Er ahnt, dass ich mich selbst mit dir verlor
und zu mir kam, als ich dich wieder fand.

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2 Kommentare

  1. …und endlich gibt es Dich wieder! Und dann auch noch so wunderbar und in alter, guter Form. Danke für dieses schöne Sonett! Ich las es gerade ganz langsam und laut und geniesse, wie samtig die Worte „rutschen“.


  2. Danke dir, Andre.
    Mache gerade eine Fortbildung und bin ziemlich im Stress. Irgendwann schaffe ich es aber, wieder regelmäßig hier zu sein.
    Gruß, Fabian



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