
Herbstdämmerung
15. November 2007Im Wendekreis von Wiederkehr und Tod
zieht sie vorbei, und fällt aus den Gesichtern;
Septembersonne, tropft aus Wattetrichtern,
und tupft ins Grau ein letztes Abendrot.
Noch weilt der Kranichtrupp im Flugverbot;
und Damwild röhrt im Schein von Autolichtern;
vor Igel und den andern Laubaufschichtern
versteckt der Häher sein Kastanienbrot.
Das Leben mausert sich; wird Ruhe suchen,
mit Speck im Mantel unter Tage flüchten,
und spürt, es findet seinen Weg zurück.
Es riecht nach Moos und windgegerbten Buchen,
am Waldesrand spaziert jemand ein Stück
und träumt von Glühwein zu kandierten Früchten.
Weiss nicht, was ich sagen soll. Das Warten hat sich gelohnt. Wunderschön mal wieder, und genau passend zu meiner derzeitigen Stimmung — irgendwo zwischen Melancholie, Gelassenheit und Erwartung. Normalerweise würd ich jetzt sagen: „Ich möchte ein Kind mit Dir.“ — Aber ich lass das mal und grüsse Dich einfach ganz, ganz lieb.
kommst du endlich zurück, du wortvirtuose? also ich möchte kein kind von dir wie andré
trotzdem wunderschön bildlich
Schließe mich Canela an: wunderschöne Bilder… „… das Leben holt sie doch zurück…“
An Herrn Andre Schneider: Wenn man nicht beim Wort genommen werden kann, ist es mit dem Verteilen von Komplimenten schon ein bissl einfacher, gell?
Ja, Fabian, es wär’ sehr schön, Dich öfter wieder lesen zu können!
Liebe Grüße
Vielen Dank euch dreien. War wirklich etwas still hier und mein Feder klemmte. Umso erfreulicher, dass ihr trotzdem wieder hier erschienen seid.
Gruß, Fabian
@Andre: ich überlege mal, welches meiner sieben Kinder ich dir schicken kann!